Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar, und das Aufatmen darüber, daß ein Todesurteil wie im Fall Abdul Rahmans abgewendet wurde, genügt nicht. Angesichts der Tatsache, daß in allen islamischen Ländern Christen täglich diskriminiert, verfolgt und getötet werden, ist es an der Zeit, die Menschenrechte auch in Glaubensfragen viel offensiver zu vertreten, als dies bislang geschehen ist. Denn das Urteil der Kabuler Richter lautet doch eigentlich: Wäre Rahman gesund, hätte er den Tod verdient.
Aus der Welt am Sonntag.






Na vielleicht wachen die Medien und die Öffentlichkeit endlich mal auf. Wird auch Zeit.
Ein Freund von mir meinte mal passend zu dem Thema (im Fernsehen lief ein Beitrag dazu, daß Konvertiten auch hier nicht besonders sicher leben), daß der Islam eigentlich verfassungswidrig ist und wie gewisse bspw. okkulte Strömunen verboten gehört
Willst du den Antrag beim Verfassungsgericht stellen, dass man den Islam verbieten soll … oder anders gefragt: Bist du bereit als Märtyrer in das Paradies einzugehen ;-)
Feige und lau, wie ich nun mal bin, muß ich diese Frage mit nein beantworten :(
Hö hö, die Christen also, nach mindestens 1800 Jahren Unterdrückung anderer Religionen, nach den Kreuzzügen, dem Auslöschen tausender anderen Kulte, der Verfolgung von Atheisten, internen Spaltungen und Auseinandersetzungen um den richtigen Glauben (und das in der Geschichte auch oft blutig): diese Christen also Jammern jetzt für die Religionsfreiheit! Absurd!
Es ist schon richtig: die Islamisten in der Welt sind auch nicht besser. Aber das ist doch kein Grund für eine der gewalttätigsten und blutigsten Religionen – als die sich das Christentum in der Geschichte nun mal gezeigt hat – nach Religionsfreiheit zu gieren.
Ihr redet doch von Religionsfreiheit nur, wenn es ums Christentum geht. Das ihr euch irgendwann einmal für die Baha’j oder für die Moslems in Japan oder so aufgeregt hättet, hat die Welt doch noch nie gesehen. Wenn, dann streitet ihr vielleicht noch für die Religionsfreiheit des Judentums, aber nicht weil ihr gegen Antisemitismus sein oder den christlichen Antijudaismus bedauern würdet, sondern weil ihr die Juden bekehren wollt.
Ansonsten treffe ich solche Leute wie euch eigentlich nur, wenn sie mein Recht darauf von eurem Glauben in Ruhe gelassen zu werden mißachten und mich bekehren wollen.
(Ihr seid gar nicht so, sondern ganz menschenfreundlich? Warum seid ihr dann Christen? Absurd!)
Nana, das ist doch etwas platt und pauschal. Nicht alles, was unter der Flagge “Christentum” abgelaufen ist, ist wirklich in “christlicher” Überzeugung geschehen. So gab es auch buddhistische Herrscher, die blutige Eroberungskriege geführt haben. Darüber hört man nur wenig. Und niemand würde den Buddhismus als “blutige Religion” bezeichnen. Natürlich, ich will das gar nicht kleinreden: im christlichen Namen wurde viel Scheiße gebaut.
Aber der Atheismus hat noch viel mehr Tote auf dem Gewissen. Stalin hat in seiner Regierungsgzeit mehr Menschen umgebracht als das “Christentum” in vielen Jahrhunderten. Ist der Atheismus also besser?
Ich bin aus Überzeugung Christ. Und der christliche Glaube ist in seinem Fundament in der Tat eine “friedliche” Religion, die in einem pluralen Umfeld entstand und die selber von den ganzen Polytheisten, die ja tolerant hätten sein können, brutal verfolgt und umgebracht wurden (nero etc.). Damals waren die Christen für ihre Freundlichkeit und soziale Fürsorge bekannt.
Das ganze ist viel komplizierter, als du es darstellst. Und du solltest mal ein wenig reflektierter in die Geschichte blicken und nicht alles glauben, was so erzählt wird. Vor allem solltest du auch mal danach schauen, was nicht gesagt wird, weil es sonst die Klischees zerstören würde.
hey, wir haben unseren ersten kommentar, der nicht aus unseren reihen stammt. :) mehr ist dazu aber nicht zu sagen, klingt nämlich nach den üblichen ollen plattitüden-kamellen, über die die meisten christentumskritiker schon längst hinaus sind.
Is schon fast witzig, daß der Atheismus diese Kamellen nach dem zwanzigsten Jahrhundert immer noch hervorkarmt.
Noch seltsamer wird es, wenn man bedenkt, daß in Nordkorea immer noch im Namen des Atheismus die Christen verfolgt werden. Und zum Brüller des Tages wird es, wenn man bedenkt, daß es seit Beginn der Kirche kaum ein Jahr gab, in dem nicht neue Märtyrer in die Geschichte eingingen.
Was aber der Oberbrüller ist, ist die Floskel “nach mindestens 1800 Jahren”. Lmao! Seit 206 mindestens verfolgen wir also blutig, DAS beweist Geschichtskenntnis.
Wie sagt man im Reggae? Wheel – and come again!