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Die offiziell säkulare Republik Türkei betrachtet Christen als Gefahrenquelle. Für viele Türken steht fest, dass finstere Mächte versuchen, mit Hilfe christlicher Missionare ihr Land zu schwächen.
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Selbst die höchsten türkischen Behörden und Regierungsvertreter legen eine absurd anmutende Angst vor Christen an den Tag. Die Türkei als Land von 70 Millionen Menschen, die zu 99,8 Prozent Moslems sind, ist ihrer Meinung nach gefährlichen subversiven Attacken von Missionaren ausgesetzt.
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Auch nach Naturkatastrophen seien die Missionare zur Stelle, sagt der Publizist Ali Riza Bayzan, der schon mehrere Bücher über das Thema geschrieben hat. Mit eigenen Augen habe er gesehen, wie Vertreter der katholischen Hilfsorganisation Caritas nach dem schweren Erdbeben im Nordwesten der Türkei 1999 versuchten, die Menschen “mit Hilfsleistungen und Druck” zum Christentum zu bekehren.

“Die türkische Angst vor Christen” – aus dem österreichischen kurier.

# sttn sagt:

Wenn das so weit geht das Menschen verfolgt, verletzt und ermordet werden ist das nicht nur eine Angst, sondern teilweise schon eine Phobie.
Durch das Schüren einer solchen Phobie erreicht die türkische Regierung jedoch nur das sich das Land immer weiter von Europa entfernt (und das die eigene Kultur und Religion letztendlich unglaubwürdiger werden).

Tatsache ist nunmal das die Entwicklung in den USA, im östlichen Asien (Japan, China, Indien, Korea) und in Europa stattfindet und wenn die Türkei (wie alle anderen islamische Staaten) nicht dabei sein will – auch OK. Je häufiger man erlebt welche Auswüchse der Islam so mit sich bringt um so weniger will man die Aufnahme eines islamischen Landes in das vereinigte Europa.
... wenn die Türkei das so will.

# francis sagt:

das mit der aufnahme in die eu wird ohnehin noch ein spannendes kapitel. wir können nur hoffen und beten, dass die lage der kirchen dadurch dort besser wird. bisher sieht es ja leider nicht danach aus …

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